Kosten und Erlöse im Griff - Betrieb Hoffmann profitiert von präziser Rationsgestaltung

Mit der richtigen Einstellung an die Dinge herangehen – darin liegt oft der Schlüssel zum Erfolg. Aus den vorhandenen Gegebenheiten das Beste machen. Nach diesem Motto arbeitet der Betrieb von Familie Hoffmann. Stallneubau trotz herausfordernder Hanglage oder viel Grünland als Futtergrundlage für die Laktierenden, die Landwirtsfamilie geht lösungsorientiert an die Dinge heran – mit Erfolg.

In Kopp, im Westen der Vulkaneifel, liegt die Hoffmann GbR. Stephan Hoffmann lebt und arbeitet hier gemeinsam mit seiner Frau Claudia, seinen Eltern Sabine und Johann. Die drei Kinder machen die Familie komplett. Ein Auszubildender komplettiert das Team auf dem Hof. Der Betrieb hält aktuell 171 Holstein Kühe und deren Nachtzucht. Außerdem gibt es seit 2019 eine Biogas­anlage mit 75 kW sowie eine Photovoltaikanlage.

Hoffmann_Betriebsspiegel_

 Kritisch prüfen und entschlossen umsetzen

Die Landwirtschaft ist eine herausfordernde Branche und der Markt bringt gerade hier besonders viele Neuerungen und Inno­vationen hervor. Stephan und Claudia Hoffmann, beide staatlich geprüfte Techniker für Landbau, sind Innovationen gegenüber offen eingestellt und verfolgen diese intensiv. Mit gesunder Kritik entscheiden sie, wie und womit sie den Betrieb weiterentwickeln können. Dann werden Ziele gesteckt und Maßnahmen entschlos­ sen umgesetzt. So wurde insbesondere in den letzten Jahren kräftig investiert, um die Tierhaltung nach aktuellen Standards zu erneuern und den Betrieb für die Zukunft zu rüsten. Ein beson­ derer Meilenstein der jüngsten Betriebsentwicklung war dabei der komplette Neubau eines Boxenlaufstalles für die Milchkühe auf derselben Stelle, wo zuvor der alte Boxenlaufstall gestanden hatte. Und das im laufenden Betrieb! Erforderlich wurde dieser Schritt durch die außergewöhnliche Hanglage des Betriebsstand­ortes. Seither übernehmen drei DeLaval Melkroboter das Melken. Zusätzlich wurden eine 75 kW Biogasanlage und ein neuer Kälberstall errichtet.

Da geht doch noch mehr!

Es liegt nah, dass auch die Fütterung nach den neuesten Erkennt­ nissen ausgerichtet ist. Hoffmann beschäftigte sich schon jeher intensiv mit den monatlichen LKV-­Auswertungen. Der Betrieb zeigte mit konstanten 36 Litern bereits eine mehr als solide Milchleistung. Doch die Frage, ob da nicht noch mehr ginge, lies den Landwirt nicht los. Damit war das Interesse am Sano Beratungskonzept Smart Dairy Nutrition (SDN) mit der modernen Grundfutteranalyse und Rationsberechnung nach CNCPS ge­weckt. Dabei werden unter anderem die Verdaulichkeiten präzise gemessen und das hofeigene und zugekaufte Futter kann noch effizienter genutzt werden. So begann die gemeinsame Arbeit mit dem Sano Fachberater Henry Krämer. Gemeinsam besprachen sie betriebliche Gegebenheiten sowie Ziele und zogen direkt die ersten Grundfutterproben für eine Analyse im Sano Labor.

Zitat_Hoffmann

Grünland optimal nutzen

Grundfutter stellt den größten Teil einer Kuhration dar. Auf dem Betrieb Hoffmann besteht dieses zu einem Großteil aus Grassila­ge. Stephan Hoffmann weiß, dass nur Top Grundfutter die Basis für eine optimale Fütterung bietet. Optimale Grünlandpflege, Düngung und Silierung steht darum schon lange weit oben auf seiner Prioritätenliste. Auch die voll befestigte und beleuchtete Fahrsiloanlage lässt keine Wünsche offen. Mit der Grundfutterana­lyse nach CNCPS aus dem Sano Labor sieht er seinen Erfolg nun auch schwarz auf weiß. Nicht nur absolute Gehalte an Rohprotein, Zucker, Faser (NDF) oder Rohasche werden hier analysiert, auch die Abbauraten der NDF lassen ihn noch tiefer in seine Grassilage blicken. Die Analyse ermöglicht neben der verbesserten Rations­ gestaltung auch Entscheidungen für das Grünlandmanagement. Weiterhin sieht er auch den Siliererfolg durch Qualitätsparameter wie das Gärsäuremuster, den pH­-Wert und den Anteil Ammonium­ Stickstoff am Rohprotein.

Kosten vs. Erlös

Die Rationsberechnung nach CNCPS nutzt die in der Analyse ermittelten Abbauraten der Nährstoffe. Dadurch kann die Ration sehr nah am tatsächlichen Bedarf der Tiere und des Pansens errechnet werden. Gleichzeitig wird bei der modernen Rati­ onsberechnung auch der Erlös aus Milchleistung abzüglich der Futterkosten (IOFC) berücksichtigt. Durch die Kombination von Verdaulichkeiten und IOFC kann schon im Voraus entschieden werden, welche zugekauften Futtermittel sich im Einsatz lohnen. Dies zeigte sich auch auf dem Betrieb Hoffmann, der bereits seit Jahrzehnten im regionalen Beratungsring organisiert ist und dort auch monatlich den „Milchcheck“ auswerten lässt um einen genauen Überblick über Kosten und Erlöse zu erhalten. „Der Einsatz einer hochwertigen Ration macht sich durch die hohe Leistung und die sehr gute Tiergesundheit mehr als bezahlt.“, freut sich der Landwirt. Hier zeigt sich der positive Effekt auf Futter­ effizienz und betrieblichen Erfolg durch einen gezielten Einsatz der Futtermittel.

Hoffmann_Ration

Mit präziser Fütterung zu 40 kg Milch

Berechnet, gemischt, gefüttert, gefressen – eine Ration auf dem Papier ist nur die halbe Miete. Die erfolgreiche Fütterung steht und fällt mit der richtigen Umsetzung. Dabei steht der Landwirt im engen Austausch mit dem Fütterungsexperten. „Das Bewusstsein für eine präzise Fütterung und hochwertige Futtermittel ist hier in besonderem Maße gegeben.“, so Henry Krämer. Dazu gehört neben einer sehr guten Mischqualität der TMR auch regelmäßiges Anschieben der Ration, was bei Hoffmann ein automatischer Anschieber rund um die Uhr gewährleistet. Die Fütterung ist dabei auf möglichst große Einfachheit ausgelegt. Der Sano Fachberater bestätigt: „Je einfacher die Fütterung, desto weniger Fehler pas­ sieren. Das sehe ich auch auf anderen Betrieben immer wieder“. Stephan Hoffmann und Henry Krämer besprechen regelmäßig Futteraufnahme, Milchkennzahlen oder Änderungen in der Verfüg­ barkeit von Futtermitteln Dabei profitiert der Landwirt auch von über 45 Jahren Erfahrung in der Tierernährung durch das Sano Wissensnetzwerk. Und das Resultat kann sich mit einem durch­ schnittlichen Tagesgemelk von ca. 40 kg pro Kuh mehr als sehen lassen. Maximale Milchleistung mit gesunden Kühen. Erfolgreich, nachhaltig und wirtschaftlich!


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