Und es geht schon wieder los – Grassaison 2026

Der erste Schnitt steht vor der Tür. Welche Vorbereitungen sind zu treffen, was ist zu beachten und wann lohnt sich der Einsatz von Siliermittel? Wir klären anhand eines Praxisbeispiels auf.

Möglichst geringe Verluste durch Schimmel oder Fehlgärung, hohe Lagerstabilität und ein hoher Futterwert sind Ziele, die jeder Landwirt beim Silieren verfolgt. Einfacher gesagt als getan. Die letzten Jahre zeigten, dass die Bergung des ersten Schnittes regional immer herausfordernder wird. Gleichzeitig hat der erste Schnitt eine besonders hohe Bedeutung für die Fütterung. Deshalb gilt: Der Siliererfolg hängt von einer sorgfältigen Vorbereitung und einer fachgerechten Durchführung des Ernteprozesses ab.

Grassilagen von hoher Quantität und Qualität sind der Schlüssel für eine wirtschaftliche und leistungsstarke Milchviehfütterung bzw. Rindermast. Gerade im Hinblick auf stark schwankende Preise von Zukauffuttermittel ist bestes Grundfutter essenziell. Vermeidbare Verluste an Trockenmasse oder wertvollem Rohprotein haben großen Einfluss auf die Gesundheit und Leistung der Tiere und damit auf den eigenen Geldbeutel. Für einen gelungenen ersten Schnitt sollten dabei die Grundregeln der Grassilierung eingehalten werden.

Grundregeln für die Grassilierung

  • Angepasste Grünlandpflege (z.B. Striegeln, Walzen, Nachsaat)
  • Optimaler Mahdtermin (z.B. Witterung, Alter des Pflanzenbestandes etc.)
  • Optimal abgestimmtes Siliermanagement (z.B. Organisation der Silierkette, Siliermitteleinsatz, Verdichtung etc.)
  • Richtiger Vorschub nach dem Öffnen des Silos

Absichern statt Lotto spielen

Damit das Pflanzenmaterial silieren kann und dann stabil lagert, bedarf es immer einer gewissen Menge an Milchsäurebakterien. Diese Bakterien bilden mit Hilfe des zur Verfügung stehenden Zuckers im Siliergut Milchsäure. Milchsäure konserviert die Silage durch die Absenkung des pH-Wertes, wodurch sie stabil für die Lagerung wird.

Auf den Pflanzen ist ein natürlicher Besatz von Milchsäurebakterien vorhanden. Die Menge und Qualität dieses natürlichen Besatzes ist jedoch großen Schwankungen unterworfen. Maßgebliche Einflussfaktoren sind: Pflanzenart, Witterung, Jahreszeit und Düngung. Besonders Trockenheit und kalte Nächte, wie es vor dem ersten Schnitt in der Regel der Fall ist, sind ein Grund für die Minderung des natürlichen Besatzes von Milchsäurebakterien auf dem Erntematerial. Zusätzlich siliert Gras von Natur aus etwas schwerer, bedingt durch die hohen Eiweißgehalte im Siliergut. Diese puffern den pH-Wert ab und erschweren dessen Absenkung. Ein niedriger pH-Wert ist für eine stabile Lagerung und die Unterdrückung von Schadbakterien zwingend notwendig!

Aus den genannten Gründen ist es wichtig mit dem passenden Siliermittel den Silierverlauf zu steuern, um den Erhalt der Nährstoffe zu sichern. Labacsil® liefert dafür fünf verschiedene Milchsäurebakterienstämme, die speziell gezüchtet und hochkonzentriert den natürlichen Silierverlauf wirkungsstark lenken. Auf diese Weise wird ausreichend Milchsäure produziert und das Resultat sind stabile und sichere Silagen als Grundlage für hohe Leistungen.

Labacsil® - Siliermittel:

  • 5 leistungsfähige Milchsäurebakterien-Stämme
  • Sichert eine schnelle Absenkung des pH-Wertes bei verschiedenen TS-Gehalten
  • Sichert die Silierung und sorgt für schmackhaftes Futter
  • Schutz vor Fehlgärung und vermeidbaren Trockensubstanzverlusten
  • Für Mikrodosierung geeignet
  • Geeignet für Gras-, Leguminosen- und Grünschnitt-GPS-Silagen

 

Geld sparen – aber richtig!

Siliermittel haben die Aufgabe, die Konservierung der eingefahrenen Silage abzusichern, um Fehlgärungen zu verhindern. Sie erhalten die Qualität und Quantität des eingefahrenen Futters im Silo. Ohne den Einsatz von Siliermittel kann ein vermeidbarer Masseverlust von 10 %, vor allem durch Fehlgärung, aeroben Verderb und Nacherwärmung bei der Entnahme, angenommen werden (nach ZIMMER 1969 und DLG 2011).

Während des gesamten Silierprozesses gibt es kritische Punkte, welche die Qualitätsminderung bedingen können. Die größten Verlustpotentiale, wie Feldverluste, Gärsaftbildung, Fehlgärungen, aerober Verderb oder auch Nachgärungen sind vermeidbar und können durch die Kombination der Einhaltung einer guten fachlichen Praxis und dem korrekten Einsatz von Siliermittel verhindert werden.

 

Praxistest: Hält Labacsil®, was es verspricht?

Der Betrieb Mittermayer in Oberösterreich machte die vergangenen Erntejahre den Selbsttest zum Einsatz von Labacsil®-Siliermittel. Mit einer in den letzten Jahren konstant gestiegenen durchschnittlichen Jahresleistung von knapp 11.000 kg ist sich der Betrieb der Bedeutung von bestem Grundfutter bewusst.

Die Silagen wurden im Sano Labor analysiert und das Resultat mit Blick auf das Gärsäuremuster ist eindeutig: Labacsil® hat auch bei schwierigen Erntebedingungen die Milchsäuregärung optimal gefördert. Futterverluste konnten auf ein Minimum reduziert werden. Der Einsatz von Labacsil®-Siliermittel hat sich über alle Schnitte des Jahres hinweg rentiert. Die mit Labacsil® behandelten Silagen waren stabil und schmackhaft.

Starten auch Sie mit einem optimalen ersten Schnitt in die neue Saison.
Fragen Sie Ihre:n Fachberater:in zum Gärsäuremuster und Labacsil®.

 

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